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Serama Freunde Deutschland e.V.

Mobirise

Geschichte - Verbreitung - Haltung - Zucht

Ayam Serama

Herkunft:

Ursprungsland ist Malaysia. Das Serama entstand ca. im Jahre 1970 aus verschiedenen Zwerghuhnrassen, wie z.B. Dschungelhuhn, Ayam Kapan, Ayam Kate, etc. Im Jahr 2001 wurde es von Jerry Schexnayder aus Malaysia nach Nordamerika importiert. Ab 2006 befanden sich die ersten Seramas auch in den Niederlanden und anschließend verbreiteten sich die Seramas in ganz Europa. Das Serama ist seit dem 16.06.2012 in den Niederlanden als Rasse anerkannt.

Training:  

Durch regelmäßiges Training bekommt man selbstbewusste, posierfreudige Tiere. In Malaysia bildet man hierzu einen Kreis aus Volierendraht, dieser ist oben zu und von außen ca. 25 cm hoch windgeschützt. In diesen Kreis kommt das Serama zunächst für eine kurze Zeit, die sich nach und nach verlängert. Wichtig ist: kein Wind, kein Regen und keine direkte Sonneneinstrahlung.

Bewertungssystem:  

Das Serama wird aus dem Ausstellungskäfig geholt, dem Preisrichter übergeben und von dem Preisrichter begutachtet. Danach wird das Serama auf einem Tisch von ca. 1m² gestellt. Auf dem Tisch wird üblicherweise ein Teppich oder eine Kunstrasenmatte gelegt. Dort wird sein Verhalten, seine Gestalt und Form vom Richter begutachtet. Während der Tischbewertung darf das Serama nicht selbstständig den Tisch verlassen. Nachdem die drei besten Hähne und Hennen bestimmt wurden, werden erst die drei Hähne auf den Tisch gestellt. Der Hahn, der sich am besten präsentiert, gewinnt die beste Auszeichnung, unabhängig von der Punktzahl. Bei den Hennen läuft dies genau so ab. Diese Schaudarstellung ist der Höhepunkt einer jeden Seramabewertung. In Malaysia heißt diese Bewertung Best of the Best

Für Ausstellungen gibt es ein ausgeklügeltes Bewertungssystem. Zur Bewertung werden Punkte für bestimmte Eigenschaften von Seramas vergeben. Bewertet werden unter anderem:  

• Typ: bis 30 Punkte

• Charakter: bis 25 Punkte

• Schwanzhaltung: bis 15 Punkte

• Flügelhaltung: bis 10 Punkte

• Gefiederzustand: bis 10 Punkte

• Kondition: bis 10 Punkte

• Ausschlussfehler: dann insgesamt 0 Punkte

Gesamteindruck:

Sehr zutrauliches, kleines und kompaktes Zwerghuhn mit typischer aufrechter Körperhaltung und feiner Struktur. Von großer Bedeutung ist das zahme Wesen. Das Serama wird auf einem Bewertungstisch beurteilt und sollte sich wie folgt zeigen:

Die breite Brust wird stark vorgewölbt und ziemlich hoch getragen.

In der Seitenansicht bildet die Unterlinie ein V, während Kopf, Hals und Brust gemeinsam eine S-Form zeigen.

Im Idealfall sind bei der Vorderansicht der Oberkörper herzförmig und die Oberschenkel sichtbar.

Die Flügel werden senkrecht oder sogar etwas nach vorne getragen.

Der Kopf wird mindestens senkrecht eine Linie bildend mit dem Beinverlauf oder weiter nach hinten getragen. Der Kopf muss nicht die Schwanzsicheln berühren. Der Charakter ist besonders bedeutsam. Das Serama muss sehr zutraulich, ruhig und furchtlos sein. Es darf nicht unruhig oder ängstlich sein.

Die Federn sind kurz und dicht. Der Sattel- und Halsbehang sollten kurz bis mittellang sein. Der Halsbehang darf die Sattelfedern berühren.

Das Eigewicht liegt zwischen 15 und 35 Gramm. 

Formbeschreibung:  

Rumpf: Stark aufgerichtete Haltung. Kurzer Rücken, breite Schultern. Die Unterlinie zeigt in Seitenansicht eine V-Form.

Kopf: Klein und soweit wie möglich zurückgetragen. Das Gesicht ist klein, rund, fein in der Struktur, glatt und in ausgezeichnetem Zustand.

Kamm: Einzelkamm, mittelgroß, gerade, mit fünf gleichmäßigen Kammzacken und von roter Farbe. Der Kamm sollte proportional mit der Größe und Gestalt des Kopfes zueinander passen. Der mittlere Kammzahn ist etwa genau so lang, wie die Höhe des Kammblattes. Die Kammfahne läuft gerade zurück.

Schnabel: Die Länge steht im Verhältnis zum kleinen Kopf. Kräftig, leicht gebogen, alle Farben sind erlaubt. Bevorzugt gelb.

Kehllappen: Klein bis mittel, feines Gewebe, gut gerundet, gleich in der Länge und von roter Farbe.

Ohrlappen: Klein, oval, glatt anliegend. Bevorzugt rot, weiß ist gestattet.

Augen: Rund, lebendig, orange bis rotbraun.

Hals: In Verbindung mit der Brustlinie ein S formend. Soweit zurückgetragen, dass praktisch kein Spalt mehr zwischen Nacken und Schwanz zu sehen ist. Halsbehang gut entwickelt, reicht bis zu den Schultern.  

Rücken und Sattel: Sehr kurz und breit. In der Seitenansicht formt der Übergang vom Hals zum Schwanz ein scharfes V. Der Sattelbehang ist mittellang und dicht. Der Übergang zum Schwanz sollte von den Sattelfedern abgedeckt werden.

Brust: Sehr gut entwickelt, voll, breit und gut gerundet, hoch und stark nach vorn getragen, sehr deutlich vor der Schnabelspitze platziert. In der Mitte ist die Brust geteilt und hat im Optimalfall bei der Vorderansicht eine Herzform.

Flügel: Senkrecht oder sogar etwas nach vorn getragen. Im Idealfall den Boden nicht ganz berührend. Der Flügelbug steht leicht vom Körper ab und die Flügelenden sind leicht nach innen gedreht. In der Seitenansicht werden die Flügel senkrecht neben oder vor den Läufen getragen. Die Flügelenden werden so getragen, dass die Armschwingen, die eng am Körper sitzen, nicht vollständig durch die Handschwingen abgedeckt werden.

Schultern: Breit und gut gerundet.

Schwanz: Mittelgroß und schräg bis senkrecht getragen, vorzugsweise 45 Grad. Steuerfedern sind mäßig breit und gleichmäßig verteilt, den Kopf etwas überragend ist perfekt. Von hinten gesehen bilden die Steuerfedern ein umgekehrtes V. Hauptsicheln sind säbelförmig, mäßig breit und etwas länger als die Steuerfedern, nur wenig gebogen. Wenn sie ca. 2,5 cm länger als die Schwanzfedern sind, ist es ausgezeichnet. Steuerfedern sind mittellang und werden fächerartig getragen, wenigstens fünf an jeder Seite. Die Nebensicheln haben Säbelform und sind leicht nach unten gekrümmt, sollten aber im Optimalfall gerade und spitz sein. Es sollten drei bis vier Nebensicheln an beiden Seiten des Schwanzes sein.

Bauch: Gut bis kurz gefiedert, daunenreich.

Schenkel: Kräftig und von normaler Länge, parallel und gut nebeneinander platziert.

Läufe: Mittellang bis lang, lange Läufe werden bevorzugt, sodass die Flügel senkrecht getragen werden können, glatt, gleichmäßige Schuppung, gleichmäßig nebeneinander und doch gut voneinander getrennt liegend. Alle Farben werden toleriert.

Zehen: Vier, gerade, gut gespreizt und regelmäßig geschuppt.

Befiederung: Voll und kurz, glänzend, gut entwickelt und anliegend getragen.

Etwaige Unterschiede zwischen Hahn und Henne: Abgesehen von den sekundären Geschlechtsmerkmalen nur kleine Unterschiede zwischen Hahn und Henne. Der Hahn ist etwas kräftiger und besitzt zwei verlängerte Sichelfedern. Der Rücken der Henne ist sehr kurz und hat die Form eines schmalen U's. Durch den S-förmig getragenen Hals der Henne werden die Steuerfedern fast durch den Hals berührt. Wenn der Rücken nicht sichtbar ist, wenn sich die Hals- und Sattelfedern berühren, ist das kein Fehler. Der Sattel der Henne ist gut gefüllt. Der untere Teil der Läufe ist sichtbar. Ein senkrecht getragener Flügel ist optimal.

Grobe Fehler:

- Groß,

- plumper oder schmaler Körper,

- langer Rücken,

- schmale oder flache Brust,

- waagerechte Körperhaltung,

- eine zu gerade Kopf-Hals-Linie,

- Kurzbeinigkeit,

- schleppende, zu hoch oder zu waagerecht getragene Flügel,

- zu flache oder zu stark nach vorn gestellte Schwanzhaltung,

- stark gebogene, oder viel zu lange Hauptsicheln,

- zu lange Nebensicheln,

- große Kopfanhänge,

- Sehr unruhiges Verhalten während der Bewertung auf dem Tisch, Wegfliegen oder sich nicht stellen wollen.

Gewicht:  

Jungtierklasse Hahn Henne

bis 500g bis 425g (Jahreszahl auf dem Ring)

Bei Tieren, die älter als ein Jahr sind, gilt folgendes:

A-Klasse Hahn: 225 - 350g Henne: 200 - 325g

B-Klasse Hahn: 350 - 500g Henne: 325 - 425g

C-Klasse Hahn: 500 - 600g Henne: 425 - 525g

Die Tiere werden vor der Bewertung gewogen und danach auf einem Tisch bewertet.

Tiere unterhalb des Mindestgewichts von 225g beim Hahn und 200g bei der Henne und oberhalb des Höchstgewichts von 600g beim Hahn oder 525g bei der Henne werden von der Bewertung und Auszeichnung ausgeschlossen.

Ringgröße: 9, 10 & 11 mm

Farbschläge: Alle Farben sind zugelassen. Die Farben müssen viel Glanz aufweisen

Serama EE

 Herkunft:

Weltverbreitetes malaiisches Ur-Zwerghuhn. In 2001 in Nord-Amerika und einige Jahren später über die Niederlände in Europa eingeführt.  

Gesamteindruck: Sehr kleines, breites und kompaktes Zwerghuhn mit sehr typischer und majestätischer Körperhaltung und einem S-förmigen Seitenprofil zwischen Brust, Hals und Kopf. Besonders zutrauliche und zahme Rasse.

Rassemerkmale Hahn:

Rumpf: kurz, breit und tief, nach Hinten abfallend.

Hals: mittellang, S-förmig nach hinten gebogen. Halsbehang reichlich entwickelt und weit über den Schultern reichend.

Rücken: sehr kurz, breit, im Profil mit Hals- und Schwanzlinie ein V bildend.

Schultern: breit und gut gerundet.

Flügel: groß und lang, senkrecht getragen und nicht ganz den Boden berührend. Flügelbug etwas vom Körper abstehend und die Flügelspitzen am Ende etwas nach innen gebogen. Handschwingen mittelbreit und lang, deren Enden nicht ganz von den Armschwingen verdeckt.

Sattel: breit, Behang reich entwickelt und den Schwanzübergang gut fließend eindeckend.

Schwanz: mittelgroß und fast senkrecht getragen. Steuerfedern breit und gut gefächert, ihre Länge den Kopf überragend, von Hinten ein umgedrehte V bildend. Hauptsicheln lang, breit, säbelförmig und nur leicht gebogen; Nebensicheln gut gefächert, mittellang, die oberen säbelförmig und die unteren leicht gebogen. Der Schwanz darf mit seiner vorderen Begrenzungslinie die Kammfahne berühren, jedoch nicht nach vorn überkippen (Eichhornschwanz).

Brust: hoch getragen, sehr gut entwickelt, voll, breit und gut gerundet, stark nach vorne getragen und sehr deutlich vorbei die Schnabelspitze reichend.

Bauch: kurz, flaumreich.

Kopf: klein, etwas nach hinten getragen.

Gesicht: klein, rund, fein im Gewebe, rot.

Kamm: einfach, mittelgroß, gerade und aufrecht, möglichst fünf regelmäßige und spitze Zacken, wobei die mittleren Zacken die gleiche Höhe wie das Kammblatt haben sollen. Kammfahne nicht die Nackenlinie folgend.

Kehllappen: mittelgroß, rund, fein im Gewebe.

Ohrlappen: klein, oval, anliegend; rot, wenig weiße Einlagerungen gestattet.

Augen: groß, lebhaft, orange bis rotbraun.

Schnabel: kräftig, leicht gebogen; farblich in Anlehnung an die Lauffarbe.

Schenkel: eher kurz, kräftig, parallel und gut auseinander.

Läufe: mittellang so dass die Flügel senkrecht getragen werden können; glatt, gleichmäßig geschuppt; Farbe sehe Farbenschlägen.

Zehen: vier, gerade, gut gespreizt und gleichmäßig geschuppt.

Gefieder: voll und gut entwickelt, anliegend.

Rassemerkmale Henne:

Entspricht dem Hahn bis auf die durch das Geschlecht bedingten unterschiede.

Rücken: Rückenlinie jedoch ein eher enge “U” darstellend. Schwanzansatz und Sattel gut ausgefüllt.

Grobe Fehler Rassemerkmale:

Großer, grober oder schmaler Körper; langer Rücken; schmale oder flache Brust; waagerechte Körperhaltung; zu gerade Kopf-Halslinie; Kurzbeinigkeit; schleppende, zu waagerechte oder zu weit nach vorne getragen Flügel; zu flache oder nach vorn kippende Schwanzhaltung; stark gebogene Hauptsicheln, grobe Kopfpunkte; überwiegend weiß in den Ohrlappen.

Farbenschläge: Hinweis : Bei der Bewertung setzen Farb- und Zeichnungsfehler nur gegenüber figürlich gleichwertigen Tieren zurück. Gefiederfarbe und Zeichnung sind viel weniger wichtig wie Figur, Körperhaltung und Rassemerkmale.  

Weiß:

Reinweiß. Beim Hahn etwas gelb im Schmuckgefieder gestattet. Lauffarbe gelb.  

Grobe Fehler: Starker gelber Anflug, andersfarbige Federn.

Schwarz:

Sattes und gleichmäßiges schwarz mit grünem Glanz. Im Halsbehang des Hahnes sind einzelne rötliche oder silbrige Federn gestattet. Lauffarbe gelb, dunklen Anflug gestattet.

Grobe Fehler: Starke rote oder silbrige Einlagerungen; starkes Schilf; starker Violettglanz.  

Blau:

Graublau in heller oder dunklerer Tönung mit mehr oder weniger Säumung. Behänge und Schultern der Hähne dunkleres Blau bis schwarzblau. Im Halsbehang des Hahnes sind einzelne rötliche oder silbrige Federn gestattet. Lauffarbe gelb, dunklen Anflug gestattet.  

Grobe Fehler: Stark fleckige Grundfarbe; starke rote oder silbrige Einlagerungen; starkes Schilf.

Bronze:

Möglichst gleichmäßig sattes Braun mit bronzeartigem Glanz. Beim Hahn ist das Schmuckgefieder noch etwas starker glänzend. Lauffarbe gelb, dunklen Anflug gestattet.

Grobe Fehler: Stark unregelmäßige Grundfarbe; fehlender Glanz; starkes Schilf.

Schwarz-weiß gescheckt:

Grundfarbe sattes schwarz mit Grünglanz. Im Halsbehang des Hahnes sind einzelne rötliche Federn gestattet. Federenden mit weißer Spitze oder unregelmäßigen weißen Flecken. Die Zeichnung beim Hahn entspricht den geschlechtsbedingten Federformen. Bei der Henne möglichst gleichmäßig verteilte Zeichnung. Reinweiße Federn in den Schwingen und den Schwanz gestattet. Im alter nimmt die weiße Zeichnung zu.

Lauffarbe gelb, dunklen Anflug gestattet.

Grobe Fehler: Fehlender Gefiederglanz; vorherrschendes weiß bei Jungtieren.

Blau-weiß gescheckt:

Grundfarbe graublau in heller oder dunklerer Tönung. Behänge und Schultern der Hähne dunkleres Blau bis schwarzblau. Im Halsbehang des Hahnes sind einzelne rötliche oder silberne Federn gestattet. Lauffarbe gelb, dunklen Anflug gestattet.

Zeichnung und Zeichnungsfehler wie bei Schwarz-weiß gescheckt.  

Bronze-weiß gescheckt:

Grundfarbe gleichmäßig sattes Braun mit bronzeartigem Glanz. Lauffarbe gelb, dunklen Anflug gestattet.

  Zeichnung und Zeichnungsfehler wie bei Schwarz-weiß gescheckt.  

Gold-weizenfarbig:

HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang braunrot mit goldfarbener Säumung ohne Schaftstrichen. Schultern, Flügeldecken und Rücken hell rotbraun. Binden schwarz mit grünem oder bläulich grünem Glanz. Handschwingen matt schwarz mit schmalem braunem Außenrand. Armschwingen außen goldbraun (Flügeldreieck), innen matt schwarz. Brust, Bauch und Schenkel schwarz. Schwanz schwarz mit grünem Glanz; braune Säumung in der unteren Nebensicheln.

HENNE: Kopf und Halskragen rötlich braun; wenig matt schwarze Einlagerungen im unteren Teil gestattet. Flügeldreieck etwas dunkler. Schwarz auf der Innenseite der Arm- und Handschwingen. Rücken und Mantel weizenfarbig. Brust, Bauch und Schenkel hell-weizenfarbig. Schwanz grauschwarz mit bräunlichen Schattierung. Etwas dunklere Tönung des Gesamtbildes gestattet. Untergefieder grau, weizenfarbig gestattet. Lauffarbe gelb.

Grobe Fehler: Beim Hahn viel Braun in Schwanz oder Brust; bei der Henne sehr helle Grundfarbe, starke Pfefferung oder helle Säumung im Mantelgefieder.  

Silber-weizenfarbig:

HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang strohgelb mit schmaler silbriger Säumung und bräunlicher Schaftstrichzeichnung im unteren Teil. Schultern, Flügeldecken und Rücken satt orange. Binden schwarz mit grünem oder bläulich grünem Glanz. Handschwingen matt schwarz mit weißlichem Außenrand. Armschwingen Innenfahne schwarz, Außenfahne gelblich weiß (Flügeldreieck), dazwischen bräunlicher Überlauf gestattet. Brust, Bauch und Schenkel schwarz. Schwanz schwarz mit grünem Glanz; silbriger Säumung in der unteren Nebensicheln.

HENNE: Kopf und Halskragen mattbraun mit silbriger Säumung; wenig matt schwarze Einlagerungen im unteren Teil gestattet. Schwarz auf der Innenseite der Arm- und Handschwingen. Rücken, Mantel und Flügeldreieck weizenfarbig. Brust, Bauch und Schenkel elfenbeinfarbig. Schwanz grauschwarz mit bräunlichen Schattierung. Etwas dunklere Tönung des Gesamtbildes gestattet. Untergefieder hellgrau, hell-weizenfarbig gestattet.

Lauffarbe gelb.

Grobe Fehler: Beim Hahn zu brauner, zu weißer oder stark fleckiger Halsbehang, viel Silber in Schwanz oder Brust; bei der Henne fast weiße Grundfarbe, fehlendes Silber im Hals, starke Pfefferung oder helle Säumung im Mantelgefieder.

Bronze-goldweizenfarbig:

Wie gold-weizenfarbig sondern schwarze Federpartien ersetzt durch satt braune mit Bronzeglanz.

Bronze-silberweizenfarbig:

Wie Silber-weizenfarbig sondern schwarze Federpartien ersetzt durch satt braune mit Bronzeglanz.

Weizenfarbig-bunt:

HAHN: wie Gold-weizenfarbig aber braun in der Brust gestattet. Federenden mit weißer Spitze oder unregelmäßigen weißen Flecken. Die Zeichnung beim Hahn entspricht den geschlechtsbedingten Federformen. Reinweiße Federn in den Schwingen und den Schwanz gestattet. Im alter nimmt die weiße Zeichnung zu.

HENNE: möglichst gleichmäßige dunkel weizenfarbige bis rotbraune Grundfarbe. Schwarz auf der Innenseite der Arm- und Handschwingen. Schwanz grauschwarz mit bräunlichen Schattierung. Federenden mit weißer Spitze oder unregelmäßigen weißen Flecken. Die weißen Flecken befinden sich oft auf einer schwarzen Tupfe. Das Gesamtbild möglichst gleichmäßig. Reinweiße Federn in den Schwingen und den Schwanz gestattet. Im alter nimmt die weiße Zeichnung zu.

Lauffarbe gelb.

Grobe Fehler: Rein weißes Flügeldreieck; helles Schmuckgefieder beim Hahn; zu helle Grundfarbe bei der Henne.

Hell weizenfarbig-bunt:

HAHN: wie Weizenfarbig-bunt sondern die Behänge sind leuchtend orangerot.

HENNE: wie Weizenfarbig-bunt sondern mit moglichst gleichmäßiger heller gelblicher weizenfarbige Grundfarbe.

Lauffarbe gelb.

Grobe Fehler: Rein weißes Flügeldreieck; dunkles Schmuckgefieder beim Hahn; dunkle Grundfarbe bei der Henne.

Silberweizenfarbig-bunt:

HAHN: wie Silber-weizenfarbig aber creme in der Brust gestattet. Zeichnung wie bei Weizenfarbig-bunt.

HENNE: wie Weizenfarbig-bunt sondern mit möglichst gleichmäßige creme bis hell-weizenfarbige Grundfarbe.

Lauffarbe gelb.

Grobe Fehler: Rein weißes Flügeldreieck; zu dunkle Grundfarbe bei der Henne.

Bronze-goldweizenfarbig-bunt:

Wie Bronze goldweizenfarbig sondern schwarze Federpartien ersetzt durch satt braune mit Bronzeglanz.

Gelb mit schwarzem Schwanz:

Kopf, Hals und Körpergefieder satt gleichmäßig gelb (beim Hahn geschlechtsbedingt etwas intensiver). Hand und Armschwingen mit gelben Außen- und schwarzen Innenfahne, sodass der geschlossene Flügel fast gelb erscheint. Steuerfedern schwarz, nach unten hin met etwas verdecktem Gelb. Haupt- und Nebensicheln schwarz mit schmaler gelber Säumung erwünscht. Untergefieder hellgelb bis hellgrau.

Lauffarbe gelb.

Grobe Fehler: schwarze Halszeichnung; überwiegend gelber Schwanz; Schilf.

Rot mit schwarzem Schwanz:

HAHN: Zeichnung wie bei ‘Gelb mit schwarzem Schwanz’. Als Grundfarbe wird ein sattes gleichmäßiges Rotbraun angestrebt. Die Behänge und Schultern etwas intensiver.

HENNE: sieht aus wie eine sehr rote dunkle gold-weizenfarbige Henne.

Lauffarbe gelb.

Grobe Fehler: schwarze Halszeichnung; überwiegend roter Schwanz; Schilf; stark fleckige Grundfarbe bei der Henne.

Creme-weizenfarbig:

HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang weizenfarbig. Schultern, Flügeldecken und Rücken rahmweiß. Hand- und Armschwingen hell weizenfarbige Außenfahne (Flügeldreieck) und Innenfahne mit graubräunlicher Pfefferung. Brust, Bauch und Schenkel sehr hell cremefarbig bis fast weiß. Von Außen sichtbare Teil der Steuerfedern weizenfarbig, verdecktes teil mit graubräunliche Pfefferung. Haupt- und Nebensicheln intensiv weizenfarbig bis gelblich. Ein starkes Kontrast zwischen den intensiven Behängen und der Schwanzpartie mit dem hellen übrigen Gefieder ist an zu streben. Untergefieder grau.

HENNE: Kopf und Halskragen hell gelblich weizenfarbig. Das übriges Gefieder mit einer möglichst gleichmäßiger sehr heller cremefarbiger bis fast weißer Grundfarbe. Hand- und Armschwingen sehr hell cremefarbige Außenfahne (Flügeldreieck) und Innenfahne mit graubräunlicher Pfefferung. Von Außen sichtbare Teil der Steuerfedern hell weizenfarbig, verdecktes teil mit graubräunliche Pfefferung. Untergefieder grau bis schwarzgrau am Kopf.

Lauffarbe gelb.

Grobe Fehler: Beim Hahn sehr helles Schmuckgefieder und/oder Schwanzpartie, zu dunkle Körperfarbe, fehlendes Kontrast; bei der Henne zu dunkle Grundfarbe, schwarze Halszeichnung.

Gold-Bronzeschwanz:

HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang leuchtend orange mit matte bronzebraune Schaftstriche. Schultern und Rücken glänzend rotbraun. Handschwingen matt bronzebraun mit braunem Außenrand. Armschwingen außen rotbraun (Flügeldreieck), innen matt bronzebraun. Brust, Flügeldecke, Binden, Bauch und Schenkel hell kastanienbraun. Steuerfedern sehr dunkel matt braun, nach unten hin mit etwas verdecktem hell kastanienbraun. Sicheln glänzend bronzebraun, Nebensicheln leicht gepfeffert und stark glänzend. Untergefieder bräunlich grau.

HENNE: Kopf und Hals satt Gelb mit im unteren Teil matt braune Schaftstriche mit gelben Federkielen. Schwingen gelb mit matt braune Innenfahnen. Rücken, Sattel, Schwanzdeckfedern und Mantel hell gelb mit gelben Federkeilen en gelbem Federrand. Das Innenfeld dieser Federn mit eine mehr oder weniger ausgeprägter matt brauner Pfefferung. Brust, Bauch und Schenkel gleichmäßig hell-gelb. Schwanz schokoladebraun, die oberen Steuerfedern farblich bei den Schwanzdeckfedern anschließend. Untergefieder graulich.

Lauffarbe gelb.  

Grobe Fehler: Beim Hahn unreine Brustfarbe, dunkle Behänge, fehlender Glanz; bei der Henne sehr helle oder fleckige Grundfarbe.

Gold-Bronzeschwanz gesäumt:

HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang leuchtend orange mit matte bronzebraune Schaftstriche. Schultern und Rücken glänzend rotbraun. Handschwingen matt bronzebraun mit braunem Außenrand. Armschwingen außen rotbraun (Flügeldreieck), innen matt bronzebraun. Brust, Flügeldecke, Binden, Bauch und Schenkel hell kastanienbraun mit feiner schwärzlicher Säumung. Steuerfedern sehr dunkel matt braun, nach unten hin mit etwas verdecktem hell kastanienbraun. Sicheln glänzend bronzebraun, Nebensicheln leicht gepfeffert und stark glänzend. Untergefieder bräunlich grau.

HENNE: wie die Gold-Bronzeschwanz Henne.

Lauffarbe gelb.

Grobe Fehler: Beim Hahn unklare Säumung, dunkle Behänge, fehlender Glanz; bei der Henne sehr helle oder fleckige Grundfarbe.

Gold-Bronzeschwanz Silberhals:

HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang : sichtbares Teil hell cremefarbig bis fast weiß, Federbasis hellbraun. Schultern und Rücken glänzend rotorange. Handschwingen matt bronzebraun mit braunem Außenrand. Armschwingen außen rotbraun mit schmaler cremefarbigen Federrand (Flügeldreieck rotbraun, dazwischen etwas cremefarbiger Überlauf gestattet), innen matt bronzebraun. Brust, Flügeldecke, Binden, Bauch und Schenkel hell kastanienbraun. Steuerfedern sehr dunkel matt braun, nach unten hin mit etwas verdecktem hell kastanienbraun. Sicheln glänzend bronzebraun, Nebensicheln leicht gepfeffert und stark glänzend. Untergefieder bräunlich grau.

HENNE: Kopf und Hals weizenfarbig mit silbriger Säumung und im unteren Teil matt braune Schaftstriche. Schwingen weizenfarbig mit matt braune Innenfahnen. Rücken, Sattel, Schwanzdeckfedern und Mantel weizenfarbig mit einer rosigen Glut und hellem Federrand. Das Innenfeld dieser Federn mit eine mehr oder weniger ausgeprägter matt graubrauner Pfefferung. Brust, Bauch und Schenkel hell weizenfarbig mit hellerem Federrand und hellem Federkiel. Schwanz graubraun, die oberen Steuerfedern farblich bei den Schwanzdeckfedern anschließend. Untergefieder graulich.

Lauffarbe gelb.

Grobe Fehler: Beim Hahn unreine Brustfarbe, richtig gelbes oder Fleckiges Halsbehang, fehlender Glanz; bei der Henne sehr fleckige Grundfarbe, fehlende helle Säumung.

Gold-Bronzeschwanz Silberhals gesäumt:

HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang : sichtbares Teil hell cremefarbig bis fast weiß, Federbasis hellbraun. Schultern und Rücken glänzend rotorange. Handschwingen matt bronzebraun mit braunem Außenrand. Armschwingen außen rotbraun mit schmaler cremefarbigen Federrand (Flügeldreieck rotbraun, dazwischen etwas cremefarbiger Überlauf gestattet), innen matt bronzebraun. Brust, Flügeldecke, Binden, Bauch und Schenkel hell kastanienbraun mit feiner schwärzlicher Säumung. Steuerfedern sehr dunkel matt braun, nach unten hin mit etwas verdecktem hell kastanienbraun. Sicheln glänzend bronzebraun, Nebensicheln leicht gepfeffert und stark glänzend. Untergefieder bräunlich grau.

HENNE: wie die Gold-Bronzeschwanz Silberhals Henne.

Lauffarbe gelb.

Grobe Fehler: Beim Hahn unklare Säumung, richtig gelbes oder Fleckiges Halsbehang, fehlender Glanz; bei der Henne sehr fleckige Grundfarbe, fehlende helle Säumung.

Gold-Bronzeschwanz Silberhals doppelt gesäumt:

HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang : sichtbares Teil hell cremefarbig bis fast weiß, Federbasis hellbraun. Schultern und Rücken glänzend rotorange. Handschwingen matt bronzebraun mit braunem Außenrand. Armschwingen außen rotbraun übergehend in cremefarbig (Flügeldreieck zweifarbig rotbraun/creme), innen matt bronzebraun. Brust, Flügeldecke, Binden, Bauch und Schenkel hell kastanienbraun mit feiner schwärzlicher Säumung am Federrand. Am Innenseite von diesem schwarzen Saum befindet sich ein deutlichen cremefarbigen Innensaum. Steuerfedern sehr dunkel matt braun, nach unten hin met etwas verdecktem hell kastanienbraun. Sicheln glänzend bronzebraun, Nebensicheln leicht gepfefferd und stark glänzend. Untergefieder bräunlich grau.

HENNE: wie die Gold-Bronzeschwanz Silberhals Henne.

Lauffarbe gelb.

Grobe fehler: Beim Hahn stark verschwommene Säumung, viel zu breite cremefarbiger Innensaum sodass die Brust nicht schön dreifarbig ist, richtig gelbes oder Fleckiges Halsbehang, fehlender Glanz; bei der Henne sehr fleckige Grundfarbe, fehlende helle Säumung.

Silber-Bronzeschwanz gesäumt:

HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang silberweiß mit matte hell bronzebraune Schaftstriche. Schultern und Rücken silberweiß. Handschwingen matt bronzebraun mit weißem Außenrand. Armschwingen außen weiß (Flügeldreieck), innen matt bronzebraun. Brust, Flügeldecke, Binden, Bauch und Schenkel silberweiß mit feiner schwarzlicher Säumung. Steuerfedern matt braun, nach unten hin met etwas verdecktem grau-weiß. Sicheln glänzend hell bronze, Nebensicheln leicht gepfefferd. Untergefieder bräunlich grau.

HENNE: Kopf und Hals fast weiß mit im unteren Teil matt braune Schaftstriche. Schwingen sehr hell wezenfarbig mit graubraune Innenfahnen. Rücken, Sattel, Schwanzdeckfedern und Mantel cremefarbig bis fast weiss. Das Innenfeld dieser Federn mit einer ganz wenig ausgeprägter matt graubrauner Pfefferung. Brust, Bauch und Schenkel fast weiß. Schwanz hell graubraun, die oberen Steuerfedern farblich bei den Schwanzdeckfedern anschliessend. Untergefieder graulich.

Lauffarbe gelb.

Grobe Fehler: Beim Hahn stark gelber Anflug in der Grundfarbe, unklare Säumung; bei der Henne sehr fleckige Grundfarbe.

Gewichte: Hahn bis 500g, Henne bis 425g.

Bruteier- Mindestgewicht: 23g.

Schalenfarbe der Eier: Beige bis creme-weiß.

Ringgrößen: Hahn 11, Henne 10.

EE-Standard der Serama – genehmigt an der ESK-G Sitzung Pohlheim März 2009 Farbenschläge ergänzt an der ESK-G Sitzung in Toledo Mai 2010 5/6 EE-Standard der Serama – genehmigt an der ESK-G Sitzung Pohlheim März 2009 Farbenschläge ergänzt an der ESK-G Sitzung in Toledo Mai 2010 6/6